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Augustiner Chorherrenstift mit Bildung.
Das Augustiner-Chorherrenstift Vorau, eingebettet in die reizvolle Landschaft des Jogllandes, wurde im Jahre 1163 gegründet, um ein Zentrum des Gebetes und der Seelsorge, der Bildung und der Kultur zu sein. Es ist das einzige noch aktive Chorherrenstift der Steiermark.
Die Ordensgemeinschaft der Vorauer Chorherren hat hier ihre geistliche Mitte für die Seelsorge im Dekanat Vorau. Dabei lädt die herrliche Stifts- und Pfarrkirche zur Besinnung und zum gemeinsamen Gottesdienst ein. Bekannt ist das Stift Vorau als turmreichstes Stift in Österreich und beeindruckt mit seiner einzigartigen Architektur, der Bibliothek, der barocken Stiftskirche, der eindrucksvollen Sakristei und der wunderbaren Außenanlage mitten in der Natur.
Die Stiftskirche wurde, unter Belassung der mittelalterlichen Türme, 1660-1662 nach Plänen von Domenico Sciassia erbaut und ab 1700 durch den kaiserlichen Ingenieur Matthias Steinl im Stile des Wiener Hochbarock umgestaltet. Die besonderen Schmuckstücke sind jedoch die 1706 entstandene Kanzel, die sich mit der Lehrtätigkeit Jesu Christi befasst; und der 1701 bis 1704 ausgeführte Hochaltar, der die Himmelfahrt Mariens (Kirchenpatrozinium) darstellt. Beide wurden von Matthias Steinl entworfen und von den Bildhauern J. F. Caspar und G. Niedermayr ausgeführt. Die Kirche stellt somit ein barockes Gesamtkunstwerk dar.
Die Sakristei gilt als die künstlerische Perle des Stiftes, die ihre in den Jahren 1715 – 1716 erhaltene malerische Dekoration dem genialen Stiftsmaler Johann Cyriak Hackhofer verdankt und als sein Meisterwerk gelten darf. Auf den Wänden erscheinen, in einfachen illusionistischen Rahmungen, Szenen aus dem Leiden Christi. „Höllensturz“ von J. C. Hackhofer (1716): Es zeigt, umgeben von Flammen, teuflischen Gestalten und anderen höllischen Ungeheuern, den Sturz personifizierter menschlicher Laster wie Geiz, Unzucht, Hochmut, Trunksucht, Verleumdung usw.
Die Bibliothek und das Archiv des Stiftes Vorau umspannen mit den Urkunden, Gemälden, Sammlungen, den 416 Handschriften, 206 Inkunabeln und weiteren 40.000 gedruckten Büchern aus verschiedenen Wissenschaftssparten ein Jahrtausend Buch- und Kulturgeschichte.
Stift Vorau
A-8250 Vorau 1
Öffnungszeiten der Pforte (1. April bis 31. Oktober)
Montag bis Freitag: 8.30 – 12.00, 13.00 – 16.00 Uhr
Samstag: 9.00 – 12.00, 13.00 – 16.00 Uhr
Sonn- und Feiertag:10.00 – 12.00, 13.00 – 16.00 Uhr
Spezialführungen:
Die Spezialführung bietet einen Einblick in das Fürstenzimmer mit Gobelins über das Leben des Hl. Augustinus und in das neu restaurierte Handschriftenzimmer und die Bibliothek.
Dauer der Führung: 2 Stunden
Kosten pro Person: 18€ (Kinder 8€)
Anmeldung erforderlich
Führungszeiten:
Montag bis Freitag: 10.30 Uhr, 14.00 Uhr
Samstag: um 10.30 Uhr, Nachmittag nach Vereinbarung
Sonn- und Feiertag: 14.00 Uhr
Änderungen vorbehalten
Die barocke Stiftskirche ist tagsüber zur Besichtigung frei zugänglich.
Gruppen ab 15 Personen jederzeit auf Anfrage.
Öffnungszeiten der Pforte (November bis März)
Monag bis Freitag: 9.00 – 12.00,13.00 – 16.00 Uhr
Samstag: 10.00 – 12.00 Uhr
Sonn- und Feiertag: 13.00 – 16.00 Uhr
Führungszeiten:
Montag bis Freitag: 10.30 Uhr, 14.00 Uhr
Samstag: um 10.30 Uhr
Sonn- und Feiertag: 14.00 Uhr
Die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie hier.
(ab 15 Pers.)
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Entfernungen und Zeiten sind Schätzungen basierend auf der geraden Entfernung von diesem Standort.
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